Ein stressiges Beispiel

Stellen Sie sich die Situation einer Grundschullehrerin vor. Wir wählen diese Berufsgruppe ganz bewusst als Beispiel, weil Lehrer ganz besonderen Anforderungen ausgesetzt sind. Anhand dieser besonderen Anforderungen kann man alle Komponenten studieren, die zu einem stressigen Leben gehören.

  • Lehrer müssen häufig unangenehme Gespräche mit „überengagierten“ Eltern führen und häufig eine
  • unruhige und lärmende Klasse mit „rüpelhaften, ungezogenen und schwierigen“ Schülern ertragen,
  • den ambitionierten Lehrplan im Unterricht einhalten und
  • stundenlang zuhause die Hefte und Hausaufgaben korrigieren.

Unangenehme Gespräche mit unangenehmen Menschen, äußerer Druck und hohe Leistungsanforderungen sind die „perfekten“ Komponenten um sich gestresst zu fühlen. Die Bewältigung dieser herausfordernden beruflichen Situation stellt viele Menschen ohne Stressbewältigungs- oder Stressmanagementstrategien vor große Schwierigkeiten.

Stress lass nach!

Lehrer (und andere Menschen) übersehen oder ignorieren die frühen Anzeichen von Stress und schaffen es nicht, sich Erleichterung zu verschaffen. Ein besonders negativer Aspekt des Lehrerberufs ist, dass Lehrer die äußeren Umstände praktisch nicht ändern können. Lehrer können „störende“ Schüler nur in seltenen Extremfällen aus der Klasse ausschließen und als Beamte haben sie meist keine „echten“ Jobalternativen.

In vielen anderen Berufen kann man als „Chef“ unter Umständen „lästige“ Mitarbeiter entlassen oder als „kleiner“ Angestellter auch den Job bzw. den Arbeitgeber wechseln.

Perfektionismus! Ansprüche! Forderungen!

Um das Beispiel noch lebhafter zu beschreiben, stellen Sie sich bitte unsere Lehrerin als einen Menschen vor, der mit

  • vielen belastenden Überzeugungen,
  • perfektionistischen Ansprüchen,
  • hinderlichen Einstellungen und
  • unrealistischen Zielsetzungen

an sich selbst, an die Schüler und an die Eltern zur Schule geht. Die lärmende Klasse, die übereifrigen Eltern, der eigene perfektionistische Anspruch und ein hohes Arbeitspensum, das durch den Lehrplan vorgegeben ist, ist der perfekte Mix für eine Stresserkrankung. Ohne stützendes soziales Umfeld und ohne Strategien zur Stressbewältigung ist der Zusammenbruch oder ein Burnout vorprogrammiert.

Wenn Sie wissen wollen, wie unsere Strategien zur Stressbewältigung und zum Stressmanagement vor allem auch für Führungskräfte aussehen, dann lesen Sie doch bitte hier weiter oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Ohne Wissen und ohne Ressourcen keine Stressreduktion

Vielen Menschen fehlt das Know-how um die stressige Situation im eigenen Geist zu bewältigen. Sie wissen nicht, wie sie sich von den belastenden Überzeugungen, den eigenen perfektionistischen Ansprüchen und den hinderlichen Einstellungen und Zielsetzungen befreien können.

Durch das hohe Arbeitspensum und die „angekratzten“ körperlichen und geistigen Ressourcen erholen sich die Betroffenen in ihrer Freizeit nicht oder nur sehr langsam.

Nicht nur Lehrer sind von Stress und Stresserkrankungen betroffen. Schon Schüler und vor allem Studenten leiden unter der Überforderung, die sich aus äußerem Leistungsdruck durch Prüfungen und Examen und inneren Erwartungen durch Zukunftswünsche und –ängste ergibt.

Für Führungskräfte wichtig: Stressbewältigung und Stressmanagement

Vor allem Führungskräfte sollten erfolgreiche Stressbewältigungs- und Stressmanagementstrategien erlernen. Sie leiten sich selbst und andere an und sind für ein gutes, leistungsförderndes und gesundes Klima in den Betrieben verantwortlich.

Die griechischen Stoiker Epikur und Epiktet hatten vor ca. 2000 Jahren schon folgende Erkenntnis:

  1. Menschen leiden nicht unter den Umständen, den Dingen oder den anderen Menschen, sondern unter der Art, wie sie über die Umstände, die Dinge und die anderen Menschen nachdenken.
  2. Wenn man möchte, dass es einem besser geht, muss man nicht zwangsweise die Umstände, die Dinge und die anderen Menschen ändern, sondern manchmal „einfach“ sein eigenes Denken über die Umstände, die Dinge und die Menschen.
  3. Wenn man möchte, dass es einem dauerhaft besser geht, muss man sein Denken ständig an die sich verändernden Lebenssituationen anpassen.

Nicht die Umstände, sondern das eigene Denken ändern - das ist Stressmanagement

In diesem Sinne verstehen wir unseren Coachingansatz und unsere Strategien zur Stressbewältigung und zum Stressmanagement. Wir vermitteln unseren Klienten das Wissen, wie sie das Denken über die Umstände, die Dinge und die Menschen ändern können, sofern dies nötig sein sollte.

Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn man es im Berufs- oder Privatleben ständig mit herausfordernden Situationen und Umständen, schwierigen Aufgaben und unangenehmen Menschen zu tun hat, die man, wie unsere Lehrerin im obigen Beispiel, meist nicht ändern kann.

Falls Sie schon unter den Anzeichen eines „Burnout“ leiden, ist ein Personal Training zum Aufbau der körperlichen Ressourcen zu empfehlen.

Lernen auch Sie in unserem Coaching erfolgreiche Strategien zur Bewältigung und Vermeidung von Stress. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.