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Spiro Fettpulsbestimmung

Spiroergometrie zur Bestimmung des Fettpulses

Aus den gewonnenen Daten der Spiroergometrie kann abgeschätzt werden, bei welcher Belastung vermehrt Fette als Energielieferanten im Energiestoffwechsel des Körpers eingesetzt werden.

Diese Aussagen kann man bei einer Spiroergometrie in einem eng begrenzten Leistungsbereich treffen. Dieser Leistungsbereich liegt zwischen 0-75% der maximalen Sauerstoffaufnahme. Das „Fettmax“ (Leistungsbereich mit der höchsten Fettverbrennung) liegt immer unterhalb (oder „links“ von) der ersten ventilatorischen Schwelle

Wozu soll das gut sein? Wer braucht einen „Fettpuls“?

Alle Langstreckenläufer, Rennradfahrer, Mountainbiker, Triathleten und Abnehmwillige sollten sich für diesen interessanten „Stoffwechselzustand“ interessieren. Denn an einem bestimmten Punkt des Stoffwechsels erreicht die Energiegewinnung aus der Verbrennung der Fettsäuren ihr absolutes Maximum. Dieser „bestimmte Punkt“ wird als Fettpuls bezeichnet.

Wenn man den Fettpuls kennt, weiß man, bei welcher Intensität und/oder Herzfrequenz der Körper maximal viel Körperfett verstoffwechselt und bei welcher Belastung man maximal lange durchhalten kann.

Für alle, die „ultralange“ joggen und abnehmen wollen

Das ist deshalb so interessant, weil viele Menschen abnehmen wollen und manche Menschen bspw. sehr lange und weit laufen (oder Rad fahren oder schwimmen) wollen. Im Gegensatz zu den Kohlenhydraten sind die Körperfette in praktisch „unerschöpflicher“ Menge am Körper gespeichert.

Ein schlanker Mensch (70kg Körpergewicht) hat in der Regel immer noch genügend Körperfett (ca. 4kg) am Körper gespeichert, um damit theoretisch mehr als 100 Stunden (ca. 1500km!) ununterbrochen laufen zu können. Stellen Sie sich vor, wie lange jemand laufen könnte, der 20kg oder 30kg Körperfett gespeichert hat?

Die Zuckerspeicher (ca. 600g Kohlenhydrate) sind dagegen schon nach maximal 90 Minuten Belastung erschöpft. Das sind im Profibereich gerade einmal 30km.

Maximal langes Durchhalten ohne Pause

Für alle Ausdauersportler – vom Halbmarathonläufer über die Triathleten – ist es daher interessant, bei welcher Belastung die Fettverbrennung maximal und die Kohlenhydratverbrennung minimal ist. Denn diese Belastung können sie über sehr lange Zeiträume ohne Pause durchhalten.

Das Ziel eines jeden Ausdauertrainings liegt deshalb darin, den bestmöglichen Fettpuls eines Athleten zu entwickeln.

Mit Hilfe der Spiroergometrie kann man den Beginn der ersten anaeroben Energiegewinnung bei steigender Belastung feststellen. Dieser Punkt wird als „Ventilatorische Schwelle“ bezeichnet und definiert die Stelle des Fettpulses.

Steigt die Belastung weiter an, kommt der Sportler in den Übergangsbereich von aerobem und anaerobem Stoffwechsel. Der Anteil des anaeroben Zuckerstoffwechsels steigt immer weiter an, bis der Stoffwechsel von vermehrt aerob zu vermehrt anaerob „kippt“. Dies ist der Zeitpunkt, ab dem überwiegend Kohlenhydrate in Abwesenheit von Sauerstoff zur Energiegewinnung verbrannt werden. Diesen Punkt nennt man den „Respiratorischen Kompensationspunkt“.

Die Grundlage für Ihr Training und Ihren Trainingsplan

Die beiden Punkte „Ventilatorische Schwelle“ und „Respiratorischer Kompensationspunkt“ bilden die Grundlage für die Erstellung der Trainingspläne und der Trainingsbereiche.

Sollten Sie an der Bestimmung Ihrer Leistungswerte und Ihres Fettpulses interessiert sein, freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.