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Fitness und Fitnesstraining Stuttgart

Was ist Fitness und was ist Fitnesstraining?

Dies ist wieder eine dieser trivial klingenden Fragen, die kaum jemand sinnvoll beantworten kann. Das Problem besteht darin, dass Begriffe wie

  • Fitness
  • Kondition
  • Ausdauer

meist synonym verwendet werden. Man sagt beispielsweise: „Der Sportler XY ist aber fit... er hat offensichtlich eine gute Kondition und seine Ausdauer ist hervorragend!“

Was ist der Unterschied zwischen Fitness und Kondition?

Was ist dieser Sportler nun? Fit, konditionell stark oder ist er doch eher ausdauernd? Ist ein fitter Sportler logischerweise auch ausdauernd? Und wie verhält es sich mit der Kondition? Ist ein Sportler mit hoher Fitness gleichzeitig in einer guten konditionellen Verfassung?

Muss man die Fitness speziell trainieren oder reicht es, wenn man am Wochenende ein wenig mit den Nordic Walking Stöcken spazieren geht oder Mitglied im Fitness Studio ist?

Für die „Couch Potatoes“ unter Ihnen geht es wahrscheinlich salopp gesagt zuerst einmal darum, den eigenen Hintern vom Sofa hoch zu bekommen und endlich aktiv zu werden. Dabei interessiert es Sie wahrscheinlich wenig, was die Unterschiede in den einzelnen Begriffen bedeuten. Sie wissen, dass Sie ein paar Kilos abnehmen, sich von Schmerzen oder körperlichen Gebrechen befreien, sich „einfach mal auspowern“ oder einen Weg zu sich selbst finden wollen.

Wenn Sie gleich mit dem Fitnesstraining loslegen wollen, dann nehmen Sie bitte unverbindlich Kontakt zu uns auf und überspringen Sie die Information einfach. Wir vermitteln Ihnen das Wissen dann sukzessive beim Personal Training. Wir nehmen Sie an der Hand und gehen gemeinsam mit Ihnen ein Stück des Weges, damit Sie persönlich weiterkommen.

Richtig fit werden in Stuttgart

Für die Wissbegierigen unter Ihnen erklären wir, getreu unserem Slogan „Dr. Daniel Holzinger – bewegt Körper und Geist“ hier die einzelnen Begriffe, die für ein Verständnis der Fitness notwendig sind. Lesen Sie, welche Vorteile man sich von einer überdurchschnittlichen Fitness erhoffen darf, und warum es sich lohnt, ein Fitnesstraining zu absolvieren. Richtiges Wissen beseitigt die Unsicherheit und die inneren Zweifel auf dem Weg zu einem gesunden Leben und zu einem leistungsfähigen Körper.

In der sportwissenschaftlichen und sportmedizinischen Diskussion versteht man unter der Fitness eines Menschen, die Fähigkeit des Körpers Sauerstoff aufzunehmen.

Alle Körperzellen brauchen Sauerstoff - das Maß für die Fitness

Jede Körperzelle benötigt für ihren Energiestoffwechsel (neben vielen anderen Dingen) Sauerstoff. Ohne Sauerstoff stellt der Körper seine Energieproduktion ein und der Mensch stirbt. Aus dieser einfachen Tatsache lässt sich nun schon ableiten, warum es für den Menschen sinnvoll ist, eine gute Fitness zu haben:

  • Je höher die Fitness ist, desto besser wird der Mensch und seine Körperzellen mit Sauerstoff versorgt.
  • Je mehr Sauerstoff vorhanden ist (bis zu einem Optimum), desto besser geht es dem Menschen auf physischer und psychischer Basis – desto fitter ist er.
  • Je geringer die Fitness, desto schlechter wird der Körper mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt.
  • Das führt langfristig zu schwerwiegenden Folgen für den Betroffenen.

Eine reduzierte Fitness führt zu großen Problemen

Eine reduzierte Fitness (schlechte Sauerstoffversorgung) korreliert mit dem metabolischen Syndrom, das auch „tödliches Quartett“ genannt wird, und durch

  • abdominelle Fettleibigkeit (das Fett am Bauch),
  • Bluthochdruck (Hypertonie – übrigens die gefährlichste Erkrankung des Herzens),
  • veränderte Blutfettwerte (Dyslipidämie – meist durch schlechte Ernährung verursacht)
  • und Insulinresistenz (Vorstufe zum Diabtes Typ II – hauptsächlich durch Bewegungsmangel verursacht)

gekennzeichnet ist. In einem „fortgeschrittenen“ Stadium können

  • Diabetes Typ II,
  • Herzinfarkt und
  • Schlaganfall

die gravierenden Folgen einer reduzierten Fitness sein.

Was sind die Ursachen für eine reduzierte Fitness (ohne die genetischen Erkrankungen)?
 

Hauptursache für die reduzierte Fitness ist bei den allermeisten Menschen der ungesunde Lebensstil. Die Meisten von uns führen ein Leben, das gekennzeichnet ist durch

  • zu wenig Bewegung,
  • zu viel fettiges und süßes Essen und
  • zu viel Alkohol. Dazu kommen
  • wenig (oder schlechter) Schlaf,
  • zu viel Stress und häufig auch noch
  • Sorgen (Angst vor der Zukunft, Streit, finanzieller Druck etc.).

Reduzierte Fitness ist in der Regel selbst verursacht

Durch die schlechte Ernährung und durch den Bewegungsmangel entsteht das Übergewicht. Diese gefährliche Mischung aus mangelhafter Ernährung und Bewegungsmangel ist auch eine mögliche Ursache für Stimmungsschwankungen. Ernährung und Bewegung haben einen massiven Einfluss auf unsere Stimmung und unsere Gefühlslage. Diese emotionalen Stimmungsschwankungen können zur Lethargie und Antriebslosigkeit beitragen. So entsteht ein gefährlicher Teufelskreis, der mit jeder Runde an Kraft gewinnt und die Problematik verschärft.

  • Die wichtigste Erkenntnis ist: eine reduzierte Fitness ist in aller Regel durch den Betroffenen selbst verursacht.

Die Entscheidungen über die eigene

  • Ernährung (Essen und Trinken), über das eigene
  • Bewegungsverhalten, den eigenen
  • Schlaf und das eigene
  • Denken

trifft jeder erwachsene Mensch in unseren Breiten selbst – auch wenn viele Menschen dies beharrlich leugnen.

Bewusster Verzicht zur Fitnesssteigerung oft notwendig

Die Krux unserer Freiheit besteht darin, auch ganz bewusst auf manche Dinge zu verzichten oder sie sehr stark einzuschränken. In diesem Spannungsfeld trifft der Asket auf den Hedonisten. Der Asket sagt: „Du musst auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Fleisch und ungünstige Lebensumstände verzichten.“ Der Hedonist erwidert: „Aber ich will maximalen Spaß und maximales Vergnügen in diesem Leben. Ich lasse mich nicht einschränken. Das kurzfristige Wohl und Vergnügen im Hier und Jetzt sind mir am wichtigsten.“

Dieser unausgeglichene innere Widerstreit und die scheinbar unversöhnlichen Fronten führen bei den Betroffenen zu Selbstvorwürfen und zu körperlicher wie auch geistiger Stagnation.

Das bereits vorhandene Übergewicht (oder die instinktive Angst davor) und eventuell auch die Stimmungsschwankungen lassen die meisten unserer Klienten zum Telefonhörer greifen und sich nach dem Personal Training erkundigen. Es treibt sie die Frage um, ob und wie man ihren Zustand (die Fitness und damit die Sauerstoffaufnahme) wieder verbessern kann, um aus diesem Teufelskreis auszusteigen und um die eigene Lebensqualität zurückzugewinnen.

Die Beantwortung dieser Frage ist natürlich nicht nur für Menschen mit bereits reduzierter Fitness von Interesse, sondern auch für alle Sportler, die Ihre Fitness steigern wollen.

Was ist also bei reduzierter Fitness zu tun?

Einen Lebensstil zu pflegen, der die eigene Leistungsfähigkeit und Fitness nicht vorsätzlich herabsetzt. Das bedeutet:

  • beste verfügbare Ernährung (im Sinne hoher Qualität) in angemessener Menge zu sich nehmen,
  • sehr wenig (oder besser gar keinen) Alkohol trinken,
  • für guten, erholsamen Schlaf sorgen,
  • das eigene Denken im Griff haben (Coaching) und last but not least
  • ein gutes und ausgewogenes Fitnesstraining durchführen.

Wir können Sie zu jedem der oben genannten Punkte ausführlich nach dem aktuellsten und besten Wissen beraten. Wir legen größten Wert darauf, Sie in der Beratung nicht zu verunsichern, sondern Ihnen zu Beginn des Personal Fitnesstraining einige wenige, dafür aber sehr konkrete Handlungsanweisungen zu geben.

Wovon hängt also eine gute Fitness ab?

Die Fitness hängt von zwei Dingen ab:

  • maximale (absolute) Sauerstoffaufnahme
  • relative Sauerstoffaufnahme

Die maximale (absolute) Sauerstoffaufnahme (und damit die Fitness) eines Körpers hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten seien hier genannt:

  • Atemwege
  • Lunge (Lungenvolumen und Gasaustauschfläche)
  • absolute Blutmenge
  • Anzahl der roten Blutkörperchen pro Milliliter Blut
  • Herz (Schlagkraft, Volumen)
  • Gefäße (Arterien, Venen und Kapillargefäße)
  • Anzahl der Mitochondrien in den Zellen

Wie es der Name schon sagt, ist die relative Sauerstoffaufnahme „relativ“- und zwar zum Körpergewicht. Angenommen, ein Mensch kann auf dem Fahrradergometer unter voller Belastung 3000ml Sauerstoff pro Minute aufnehmen, dann ist dies die maximale (absolute) Sauerstoffaufnahme. Weiterhin angenommen, dieser Mensch wiegt 100kg. Dann liegt seine relative Fitness bei 3000ml/100kg*min = 30ml/kg*min.

Was kann dieser Mensch also tun, damit seine Fitness zunimmt?

  • Er könnte abnehmen. Diese Person könnte zum Beispiel ihr Körpergewicht auf 80kg reduzieren, dann hätte sich die Fitness auf 37,5ml/kg*min erhöht. » eine Reduktion des Körpergewichts um 20 Prozent würde in diesem Fall also zu einer Steigerung der Fitness um 25 Prozent führen.
  • Er könnte seine absolute Sauerstoffaufnahme durch ein ganzheitliches Fitnesstraining steigern: bspw. auf 4000ml pro Minute. Wenn man das Fitnesstraining mit einem „Abspeckprogramm“ kombinieren würde, dann stiege die Fitness des Betroffenen auf 50ml/kg*min. » durch die Kombination aus Abnehmen und Fitnesstraining ließe sich in diesem Falle die Fitness um 66 Prozent steigern.

Selbstgestaltetes Training ist häufig nicht wirksam

Ein selbst gestaltetes und selbst durchgeführtes Fitnesstraining führt im besten Falle zu einer Steigerung der Fitness (Sauerstoffaufnahme) um 3-7 Prozent. Wenn Sie mit uns zusammenarbeiten sind deutliche Steigerungen von 50-60 Prozent möglich – je nachdem in welchem Zustand Sie zu uns kommen. Dies können wir mit der Leistungsdiagnostik analysieren und messen.

Um dies nochmals an einem einfachen und einleuchtenden Beispiel zu erklären, stellen Sie sich bitte einen Motor mit maximal 500 PS Leistung vor. Die relative Leistung hängt jetzt vom zu bewegenden Gewicht ab. Baut man diesen 500 PS starken Motor in einen 40 Tonnen schweren LKW, dann liegt die relative Leistung des Motors bei 500PS/40.000kg = 0,0125 PS/kg. Der gleiche Motor in einem 1000kg schweren Sportwagen bringt 0,5PS/kg. Das entspricht der 40fachen Leistungsfähigkeit pro Kilogramm oder andersherum ausgedrückt, müsste der LKW einen Motor mit 20.000 PS Leistung haben, um mit dem Sportwagen mitzuhalten.

Vertrauen Sie uns - Fitness in Stuttgart mit Dr. Holzinger und Tobias Seiler

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