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Funktionelles Training

Funktionelles Training – Functional Training Stuttgart

Funktionelles Training (functional training) verfolgt die Idee, den Körper und seine Organe, Gelenke, Muskeln und Sehnen „funktionell“ zu trainieren. Ein gesunder menschlicher Körper besteht aus etwas mehr als 100 Gelenken (das ist nicht so einfach zu definieren), 206 Knochen, 656 Muskeln und ca. 400 Sehnen. Diese sind alle miteinander verbunden und sollten möglichst harmonisch und schmerzfrei die Bewegungen ermöglichen.

Der Sinn eines funktionellen Training besteht darin, die fünf konditionellen Fähigkeiten

gleichmäßig zu entwickeln um den Körper so auf eine gesunde Basis zu stellen.

Ein Athlet zeichnet sich dadurch aus, dass er sich kräftig, schnell, ausdauernd, agil und gut koordiniert bewegen kann. Ist eine der konditionellen Fähigkeiten nicht oder nur schlecht entwickelt, wird sich der Sportler bei entsprechender Aufgabenstellung schwertun.

Unser Personal Training ist immer nach diesen funktionellen Kriterien aufgebaut. Jede Trainingseinheit ist individuell auf Sie und Ihre körperliche und geistige Verfassung zugeschnitten. Wir versuchen in jedem funktionellen Training alle fünf konditionellen Fähigkeiten zu trainieren. Das bedeutet, dass wir versuchen, die verschiedenen Trainingsinhalte zu kombinieren – Yogastellungen für die Beweglichkeit, Intervalle auf dem Fahrradergometer oder Laufband für Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer, kleine Sprünge oder Balanceübungen für die Koordination, Körperspannungsübungen für die Körperhaltung, Krafttraining für die Beine oder den Rücken.

Durch die Kombination unterschiedlicher Übungsformen und Übungselemente wird jedes Training abwechslungsreich und interessant. Langeweile gibt es nicht.

Zu Beginn des Personal Training können wir mit einer Leistungsdiagnostik Ihre persönlichen Schwächen und Stärken im Bereich Fitness und Kondition messen und anschließend das Training so planen, dass Sie persönlich weiterkommen.

Wenn Sie sich für das Personal Training interessieren, dann nehmen Sie doch unverbindlich Kontakt zu uns auf. Wenn Sie verstehen wollen, wie Sie zum Konditionswunder werden können, dann lesen Sie doch bitte hier weiter.

In Schaubild 1 sehen Sie den Sportler in der Mitte, der von den fünf konditionellen Fähigkeiten umgeben ist. Diese fünf Fähigkeiten können im Rahmen eines funktionellen Trainings entwickelt werden.

Je mehr sich die einzelnen konditionellen Fähigkeiten im Sportler „schneiden“ (Schaubild 2), desto konditionsstärker ist der Athlet.

Der Unterschied zwischen Fitness und Kondition kann hier deutlich gemacht werden. Die Fitness ist definiert als die maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers in einer Minute (genaue Erklärung siehe im Bereich Fitness und Fitnesstraining). Von guter Kondition spricht man hingegen dann, wenn der Sportler seine maximale Kraft entfalten kann, seine Ausdauer voll entwickelt ist, seine Schnelligkeit nahezu perfekt ist, seine Beweglichkeit der einer Katze gleicht und er auch koordinativ schwierigste Aufgaben meistern kann.

Als negatives Beispiel möge ein Kraftsportler dienen (Schaubild 3), der ausschließlich Krafttraining betreibt. Seine Ausdauer, seine Beweglichkeit, seine Schnelligkeit und seine koordinativen Fähigkeiten werden unterentwickelt sein. Ein ähnliches Phänomen ergibt sich bei Läufern. Sie trainieren häufig nur das Laufen und damit ihre Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie vernachlässigen Ihre Beweglichkeit, Ihre Schnelligkeit, Ihre Kraft und Koordination.

Möchte der Kraftsportler dann beispielsweise an einem Dauerlauf teilnehmen, wird er sich wahrscheinlich sehr schwer tun und schon nach kurzer Zeit Probleme mit der Atmung, den Gelenken und dem Willen bekommen. Der Läufer macht hingegen beim Krafttraining keine besonders gute Figur. Die Beinkraft ist trotz des vielen Laufens nicht optimal entwickelt. Die Beweglichkeit ist meist verloren gegangen und koordinative Aufgaben können auch nur unter großen Anstrengungen erledigt werden.

Funktionelles Training entwickelt also alle konditionellen Fähigkeiten unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ein Skifahrer andere Trainingsinhalte schwerpunktmäßig verfolgen muss als ein Balletttänzer. Die Anforderungen, die an einen Fußballer gestellt werden, sind andere als bei einem Schwimmer. Die Inhalte des Trainings müssen daher in den verschiedenen Sportarten stark variieren. Dennoch sollte auch der Skifahrer seine Beweglichkeit optimal entwickeln – das würde ihn bspw. bei Stürzen besser vor Verletzungen schützen. Bei komplexen Sportarten wie Fußball (ein Spieler muss sich selbst bewegen und den Ball, die Mitspieler, die Gegner und den Raum beachten) ist die Wichtigkeit der Entwicklung aller konditionellen Fähigkeiten offensichtlich.

In Schaubild 4 sieht man einen Athleten (bspw. einen Marathonläufer oder Triathleten), der seine Ausdauerleistung stark austrainiert hat und die anderen Bereiche nicht vernachlässigt hat.

Dass man sich darum bemüht, den Körper seiner Funktion entsprechend zu trainieren, ist keineswegs so selbstverständlich, wie es sich anhört. In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden im Sport- und Trainingsbereich viele unterschiedliche Trainingsmethoden entwickelt. In der Bodybuilding-Szene, aber auch im Hochleistungssport wurde sehr viel experimentiert. Dabei wurden bspw. die natürlichen Grenzen des Muskelwachstums, der Ausdauerleistungsfähigkeit oder auch der Sprintfähigkeit ständig verschoben. Auf die körperlichen Gegebenheiten wurde und wird oft keine Rücksicht genommen. Extrem hartes Training, enorme Belastung durch schwere Gewichte und Doping haben den Körpern der Sportler zugesetzt. Aber auch Methoden wie Power Plate oder Bodytech Elektrostimulationstraining sind keine funktionellen Trainingsmethoden.

Ein funktionelles Training ist nicht nur für Leistungssportler interessant. Ganz im Gegenteil profitieren gerade auch Freizeitsportler und Neueinsteiger von funktionellem Training. Denn ein Training, das an der Funktion des Körpers orientiert ist, führt dazu, dass der Mensch gesund und leistungsfähig ist. Andersherum kommt es häufig zu muskulären Dysbalancen, Verletzungen und auch zu einer Verringerung des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins.

Ein Mensch, dessen Körper nicht fit und konditionell schwach ist, leidet häufiger unter körperlichen Schmerzen und unter Stimmungsschwankungen als gesunde und leistungsfähige Menschen. Eine Person, die über Jahre trainiert, hat ein exakteres Körpergefühl und eine genauere Selbstwahrnehmung als eine untrainierte Person. Das gesteigerte Körpergefühl und die verbesserte Selbstwahrnehmung führen dazu, dass diese Menschen Schmerzen und körperliche Unannehmlichkeiten leichter ertragen und sich in ihrem Körper meist sehr wohl fühlen.

Um alle fünf konditionellen Fähigkeiten zu entwickeln, braucht es große Geduld und Fleiß. Eine gute Ausdauer – sowohl der inneren Organe als auch der Muskeln – entwickelt sich über viele Jahre und Jahrzehnte. Eine eingeschränkte Beweglichkeit zu verbessern ist ebenso ein langwieriges wie schwieriges Unterfangen. Ausdauer-, Beweglichkeits-, Kraft-, Schnelligkeits- und Koordinationstraining unter einen Hut zu bringen ist eine echte Herausforderung für jeden Sportler und Trainer.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen Ihre Kondition zu entwickeln.

Persönlich.Weiterkommen. Mit funktionellem Training.