Halbmarathon

Halbmarathon in Stuttgart

Wenn Sie schon etwas Lauferfahrung in Ihrem Leben gesammelt haben und die Herausforderung auf der etwas längeren Halbmarathon-Strecke suchen, dann sind Sie auf diesen Seiten genau richtig. Wenn Sie auch einmal den Flair eines Stadtmarathons erleben wollen, dann starten Sie doch bei einem der vielen Halbmarathon-Läufe, die es deutschland-, aber auch weltweit gibt.

Wir begleiten Sie auf dem Weg zum Halbmarathon und bieten Ihnen das komplette Laufpaket an:

  • Leistungsdiagnostik zu Beginn des Personal Training
  • Lauftraining mit regelmäßigen Laktatanalysen in der Phase der Vorbereitung
  • auf Wunsch begleiten wir Sie zum Halbmarathon und laufen gemeinsam mit Ihnen
  • wir sind Ihr persönlicher „pace-maker“ – wir helfen Ihnen dabei, Ihre gewünschte Zielzeit zu erreichen.

Der Halbmarathon liegt mit seinen knapp 21,1km zwischen einem 10-Kilometer-Lauf und dem Marathon. Die Halbmarathon-Distanz ist sowohl für den Einstieg in das längere Laufen als auch für die sportliche Herausforderung für geübte Läufer geeignet.

Für die Einsteiger hat die Halbmarathon-Distanz den Vorteil, dass der Trainingsaufwand nicht ganz so groß ist wie für einen Marathon. Für die ambitionierten Läufer unter Ihnen ist der Halbmarathon vor allem dann eine Herausforderung, wenn man versucht, eine wirklich schnelle Zeit zu laufen. Das Training auf den Halbmarathon sollte man keinesfalls unterschätzen und sich gewissenhaft vorbereiten.

Die Erfahrung zeigt, dass mindestens zehn Wochen Vorbereitung nötig sind, um die Strecke in einer passablen Zeit zu bewältigen.

  • Wir suchen mit Ihnen gemeinsam einen passenden Halbmarathon aus - idealerweise im Frühling oder im Herbst.
  • Anschließend planen wir das Training für diese zehn Wochen im Voraus und
  • begleiten Sie dann auch bei den Laufeinheiten.
  • Regelmäßige Zwischenchecks Ihrer Laktatwerte zur Bestimmung Ihrer (an-)aeroben Schwelle sind selbstverständlich.
  • Wir messen die Werte alle vier bis sechs Wochen – in Ausnahmefällen (Krankheit, Verletzung) auch häufiger.
  • So verhindern wir ein Übertraining (Erschöpfung durch Überbelastung) auf dem Weg zu Ihrem (ersten) Halbmarathon.

Sollten Sie an einem gemeinsamen Personal Training zur Vorbereitung auf den Halbmarathon interessiert sein, dann nehmen Sie doch bitte unverbindlichen Kontakt zu uns auf.

Wenn Sie wissen wollen, was beim Training und im Wettkampf zu beachten ist, und wie Sie mit dem Schmerz beim Halbmarathon umgehen können, dann lesen Sie bitte hier weiter.

Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist die entscheidende Größe für das schnelle und ausdauernde Laufen auf der Halbmarathon-Distanz.

Die Ausdauerleistungsfähigkeit wird in zwei Bereiche untergliedert:

  1. Ermüdungsresistenz: unter dem Begriff Ausdauer versteht man die Fähigkeit, eine gewisse Belastung über einen möglichst langen Zeitraum aufrechtzuerhalten.
  2. Erholungsfähigkeit / Regenerationsfähigkeit. Es ist schön, wenn man sich mit hoher Geschwindigkeit und über lange Zeiträume hinweg bewegen kann; noch schöner ist es, wenn man sich von einer hohen Belastung auch in kurzer Zeit wieder erholt.

Aus dieser „Definition“ leiten sich dann auch die Inhalte für das Halbmarathon-Training ab. Der Trainingsschwerpunkt muss eindeutig auf das „Dauerlaufen“ ausgelegt sein. Die Trainingsmethoden kann man variieren, je nachdem welches Ziel man verfolgt. Zur Steigerung der Ermüdungsresistenz sind Läufe von mindestens 45 Minuten Dauer zu wählen. In der Vorbereitungszeit auf einen Halbmarathon hin ist es durchaus auch sinnvoll, Läufe von zwei bis zweieinhalb Stunden zu absolvieren. Zur Steigerung der Erholungsfähigkeit und Entwicklung der Tempohärte plant man Intervallmethoden oder Fahrtspiele ins Training ein.

Drei bis fünf Laufeinheiten sollten es schon pro Woche sein, wenn man den Halbmarathon als Läufer und nicht als „Spaziergänger“ beenden will. Damit man auf der Halbmarathon-Strecke kein Fiasko erlebt, sollte man in der Lage sein, fünf Kilometer in dreißig Minuten zu joggen – dann ist mit einer Halbmarathon-Zeit von 2:20 Stunden zu rechnen.

Die Belastungen, die der Körper bei einem Halbmarathon wegstecken muss, sind gewaltig. Um von der Startlinie ins Ziel zu kommen, muss man eine Strecke von 21,1 Kilometern mit ca. 10.000 Schritten bewältigen. Je schneller die gelaufene Endzeit sein soll, desto mehr Kraft muss man bei jedem Schritt aufwenden. Je größer die Kraftanstrengungen und damit die Laufgeschwindigkeiten sind, desto größer ist die Energie, die auf den Körper einwirkt.

Durch die hohe Trainings- und Wettkampfbelastung beim Halbmarathon sind erfahrungsgemäß folgende Beschwerden zu erwarten:

  • Übertraining durch zu hartes Training und übermäßigen Ehrgeiz
    • Ständige Müdigkeit
    • Körper erholt sich nicht mehr
    • Schwaches Immunsystem (Erkältungskrankheiten nehmen zu)
  • Beschwerden in den Füßen und Beinen
    • Plantarsehnenbeschwerden
    • Probleme mit der Achillessehne
    • Probleme in der Wadenmuskulatur
    • Knochenhautentzündung am Schienbein
    • Kniegelenksbeschwerden, Meniskusprobleme
    • Hüftbeschwerden
  • Rückenbeschwerden
    • Lendenwirbelbereich
    • Brustwirbelsäule
    • Nackenbeschwerden

    Wir kennen die Auswirkungen eines gezielten Ausdauertrainings und richten unser Training darauf aus. Zusätzlich zu den Laufeinheiten sollte man noch an seiner Beweglichkeit feilen und seine Bein- und Bauch- und Rückenmuskeln mit einem guten Krafttraining stählen, um die gesundheitlichen Risiken auf ein Minimum zu reduzieren.

    Damit der Halbmarathon und das dazugehörige Training Spaß machen, sollte man sich geduldig über einen längeren Zeitraum vorbereiten. Das sogenannte „Trainingsalter“ ist also ein, wenn nicht sogar „der“ entscheidende Faktor. Die Ausdauerleistungs¬fähigkeit steigert sich über einen Zeitraum von mehreren Trainingsjahren und man sollte nach zwei Monaten Training noch keine Wunder auf der Halbmarathon-Distanz erwarten.

    Bei langen Läufen und Wettkämpfen über die Halbmarathon-Distanz spielt die Erfahrung eine wichtige Rolle. Man sollte seinen Körper und die Zustände, die er einnehmen kann, sehr genau kennen. Das Erkennen und Unterscheiden von verschiedenen Schmerzen ist unerlässlich, um ein guter Halbmarathon-Läufer zu werden oder zu sein. Welche Schmerzen muss man ernst nehmen? Welche Schmerzen muss man ignorieren? Welche kann man tolerieren? Wann schadet man sich selbst durch das Laufen? Wann kann man trotz Schmerzen weiterrennen, um seine Ziele im Wettkampf zu erreichen?

    Dieses Wissen um den Schmerz ist bei allen Langstreckenläufen – egal ob Halbmarathon oder Marathon – von äußerster Wichtigkeit. Neben all dem Trainingsaufwand und dem Trainingsfleiß ist der richtige Umgang mit dem „Schmerz“ auf dem Weg zum Halbmarathon entscheidend.

    Die Kunst des Laufens besteht darin, trotz der großen körperlichen Anstrengungen innerlich ruhig zu bleiben, sich nicht selbst zu bejammern und zu bemitleiden. Die Herausforderung liegt darin, das mühelose Laufen (wieder) zu entdecken und trotz körperlicher Unannehmlichkeiten die Leichtigkeit im „Tun“ zu finden.

    Wir lieben das Laufen und freuen uns darauf, Sie mit dieser Leidenschaft anzustecken. Rufen Sie uns an, wenn Sie der Meinung sind, dass wir der richtige Partner für Ihr Halbmarathon-Training sind.

    Persönlich.Weiterkommen. Durch das Training zum Halbmarathon.