Rehabilitation

Rehabilitation nach Verletzungen in Stuttgart

Die Rückkehr in ein schmerzfreies Leben ist nach manchen (Sport-)Verletzungen nicht ganz einfach. Selbst wenn der Anteil der „körperlichen“ Verletzung ausgeheilt ist, heißt das noch lange nicht, dass auch der psychische Anteil einer Verletzung kuriert ist. Aus eigener leidvoller Erfahrung und aus vielen Trainingsstunden mit unseren Sportlern wissen wir, welch langer Weg zur physischen und psychischen Gesundheit vor einem liegt, wenn bspw. die Kreuzbänder gerissen sind, das Sprunggelenk gebrochen oder ein Muskel gerissen ist.

Der richtige Umgang mit sich selbst nach einer Verletzung ist nicht einfach. Es stellen sich einem viele Fragen:

  • Behandlung ja oder nein?
  • Bei wem soll man sich behandeln lassen?
  • Soll man sich schonen?
  • Wie lange soll man sich schonen?
  • Soll man sich belasten?
  • Falls ja, mit welcher Intensität?
  • Wie lange dauert es, bis man den Körper wieder im Wettkampf oder im täglichen Leben voll belasten kann?

Wir können bei der Rehabilitation von folgenden Verletzungen und Problemen Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und Hilfestellung bieten:

  • Rehatraining nach Sprunggelenksverletzungen aller Art (Bänderriss, Knöchelbruch, Luxation etc.)
  • Rehabilitationstraining nach Knieverletzungen aller Art (Ruptur der Bänder, Meniskusverletzungen, Kreuzbandriss)
  • Rehatraining bei Problemen im Hüftgelenk
  • Rehabilitationsmaßnahmen bei Rückenschmerzen aller Art (Bandscheibenvorfall, „Hexenschuss“, „Steifer Nacken“)
  • Rehabilitationstraining bei Schultergelenkproblemen

Wir können aber auch dann mit unserem Wissen bei der Rehabilitation hilfreich zur Seite stehen, wenn der eigene Lebensstil und -wandel zu Problemen und Schmerzen geführt hat. Es müssen nicht immer schwere Verletzungen oder Unfälle sein, die Probleme mit dem Bewegungsapparat verursachen.

  • Körperliche Inaktivität und Bewegungsmangel,
  • schlechte Ernährung,
  • Stimmungsschwankungen und
  • schlechter Schlaf

sind (vor allem in Kombination) die Hauptverdächtigen bei der Suche nach den Ursachen von Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat.

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir keine Akutbehandlung durchführen. Das überlassen wir bspw. unseren Partnern oder anderen Spezialisten.

Wir helfen im Anschluss an die medizinische Akutversorgung. Innere Ruhe, Selbstsicherheit, absolutes Vertrauen in die Regenerationsfähigkeiten des Körpers und Freude am eigenen Bewegen sind die Zutaten für eine gute Rehabilitation.

Das Wort „Rehabilitation“ bedeutet, den Menschen in den körperlichen und geistigen Zustand zu versetzen, in dem er vor dem Unfall oder vor der Verletzung war – und genau dabei können wir helfen. Wir suchen gemeinsam mit unserem Klienten den Weg, wie er wieder zu alter Stärke zurückfinden kann.

Sind Sie an einer Reha in Stuttgart interessiert? Dann nehmen Sie doch bitte unverbindlich Kontakt zu uns auf oder lesen Sie hier weiter.

Angenommen, der Arzt hat einem in der Akutphase der Verletzung geholfen und der Physiotherapeut hat in den ersten Wochen nach der Verletzung sein Bestes gegeben, so bedeutet dies für einen Sportler, dass jetzt erst die eigentliche Arbeit – die Rehabilitation – beginnt.

Vor der Verletzung ist der Sportler meist von einem unerschütterlichen Glauben der eigenen „Unverletzlichkeit“ durchdrungen und sein Handeln ist meist frei von Angst. Dieser Glaube wird im Falle einer ernsthaften Verletzung zutiefst erschüttert und plötzlich ersetzen grüblerische Gedanken, Zweifel, Bedenken und Angst den vormals vorhandenen Mut. Dadurch wird das eigene Verhalten risikoavers und es setzt eine schleichende Erosion des eigenen Selbstvertrauens ein.

Das Dilemma der meisten Sportler und Therapeuten besteht darin, dass der Sportler vom Therapeuten die Heilung „erwartet“. Viele verletzte oder vom Schmerz geplagte Menschen denken, dass ihr Arzt oder Physiotherapeut die Heilung „übernimmt“. Sie sind der Meinung, dass sie die Heilung bzw. Gesundung quasi beim Doktor oder Physiotherapeuten „kaufen“ können und dass mit der Bezahlung der Therapie die Rehabilitationsphase abgeschlossen ist.

Der Patient legt sich auf die Behandlungsliege und lässt sich massieren und bestrahlen und erhofft sich von den heilenden Händen oder Medikamenten die entscheidende Wirkung. Diese „Konsumentenhaltung“ vieler Menschen und das System aus Ärzten und Therapeuten, die dieses Konsumentendenken der Patienten auch noch fördert und unterstützt, führen oft zu langwierigen Verzögerungen im Rehabilitationsprozess.

Die verletzten Sportler oder die von Schmerzen gepeinigten Patienten lassen sich vom Arzt oder Therapeuten „behandeln“ und bleiben dabei in der Regel passiv. Unter Passivität versteht man in diesem Zusammenhang, dass der Verletzte die Geschicke des Heilungsprozesses in der Rehabilitationszeit nicht in seine eigenen Hände nimmt, sondern sich auf den Arzt oder Therapeuten verlässt. In manchen Situationen und bei manchen Fällen ist das sicherlich sinnvoll – bei den allermeisten Sportverletzungen und vor allem bei Gelenk- oder Rückenbeschwerden ist ein solches Verhalten meist nicht zielführend.

Die Gründe für dieses „passive Konsumverhalten“ mögen vielfältig sein:

  • Unwissen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten innerhalb einer Reha
  • Unsicherheit, welche Behandlung und Rehabilitationsmaßnahme etwas „bringt“
  • Angst vor Fehlern und Rückschlägen während der Rehazeit
  • Bequemlichkeit und Angst vor Unannehmlichkeiten in der Reha

Das Unwissen der Patienten führt zu Unsicherheit bezüglich des richtigen Verhaltens. Diese Unsicherheit kann man auch als Ängstlichkeit bezeichnen. Diese Ängstlichkeit führt wiederum zur Passivität. Ängstlichkeit gepaart mit Bequemlichkeit sind die beiden größten Hemmschuhe auf dem Weg zur eigenen Gesundheit.

Die Angst vieler Menschen davor, die Situation noch zu verschlimmern, verhindert den ruhigen und bewussten Umgang mit der Verletzung und den Schmerzen. Das Unwissen treibt seltsame Blüten.

Es ist festzustellen, dass der Heilungsprozess etwas ist, von dem man (leider) immer noch viel zu wenig weiß. Meist hilft sich der Körper nach einer Krankheit oder nach einer Verletzung selbst. Das eigene Immunsystem und die in unseren Genen „einprogrammierte“ Fähigkeit zur Selbstheilung sind für die Rehabilitation entscheidend. Den eigenen Körper bei der Heilung nicht zu „stören“, sondern ihn nach besten Möglichkeiten zu unterstützen, ist aus unserer Sicht meist die richtige und Erfolg bringende Verhaltensweise.

Der Weg zurück zu einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein – und das sollte man nicht nur als (Leistungs-)Sportler haben – ist meist steinig und langwierig. Selbstzweifel, Rückschläge und Angst verhindern eine rasche Heilung und eine Rückkehr des Sportlers zu alter Stärke.

Die übergeordneten Ziele einer guten Rehabilitationsmaßnahme müssen also lauten:

  • Angstabbau
  • Wissensvermittlung
  • Aufbau einer hohen Frustrationstoleranz
  • Stärkung des Selbstvertrauens

Angstabbau führt zur körperlichen und geistigen Entspannung. Unter „Entspannung“ verstehen wir die Reduzierung von geistiger und körperlicher Anspannung. Diese innere Anspannung, die durch die übertriebenen Sorgen und Ängste verursacht wird, steht einer Besserung oder Heilung der Symptome oft im Wege. Die Vermittlung von richtigem, sinnvollem und nützlichem Wissen baut die Unsicherheit ab und führt zur Klarheit und Ruhe im Geist. Eine hohe Frustrationstoleranz ist im Verlauf einer Rehamaßnahme sehr hilfreich. Darunter versteht man, dass man Schmerzen, Rückschläge und andere Unannehmlichkeiten auf dem Weg zur eigenen Gesundheit gut ertragen kann. Eine erfolgreiche Rehabilitation stärkt das Selbstvertrauen. Man erlebt sich nicht als ohnmächtiges Opfer, sondern als handelndes Subjekt, das auf seine Geschicke Einfluss nehmen kann.

Eine erfolgreiche Rehabilitation besteht also nicht nur aus einem körperlichen, sondern auch aus einem „geistigen“ Training. Personal Training und Coaching sind die idealen Werkzeuge auf dem Weg zu einem gesunden Körper und einem starken Geist.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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